Erinnern und Gedenken als selbstorganisierter Widerstand – Gespräch mit Angehörigen von Ramazan Avcı und der Initiative zum Gedenken an Ramazan Avcı (RAI)

Am 21. Dezember 2021 jährt sich der Mord an Ramazan Avcı am Hamburger S-Bahnhof Landwehr zum 36. Mal. Zusammen mit seinem Bruder und einem Freund wartete Ramazan Avci an der Bushaltestelle S-Landwehr in Hamburg-Eilbek auf einen Bus, als eine Gruppe Neonazis ihn attackierte und brutal malträtierte. Drei Tage später starb er im Krankenhaus.

Zusammen mit Angehörigen Avcıs mahnt und erinnert die Initiative zum Gedenken an Ramazan Avcı (RAI) an den Ermordeten und die Tat. Die RAI schreibt: „Dem Engagement von Gülüstan Avcı und der Initiative zum Gedenken an Ramazan Avcı ist es zu verdanken, dass im Jahr 2012 der Tatort am S-Bahnhof Landwehr in Ramazan- Avcı-Platz umbenannt worden ist. Einen Platz zum Gedenken an die Opfer und zur Information über rechtsextreme Gewalttaten zu schaffen, ist ein erster Schritt, um diese in Zukunft zu verhindern“.

Gürsel Yildirim (Soziologe, Aktivist und RAI Mitglied) im Gespräch mit den Familienangehörigen Leyla Logoglu und Gülüstan Avcı.

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt. Bitte melden Sie sich unter bnw-hamburg@lawaetz.de an.

Datum

14. Dez 2021

Uhrzeit

18:30

Veranstaltungsort

Online
Kategorie
Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg

Veranstalter

Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg
Telefon
040 / 428 63 - 36 25
E-Mail
bnw-hamburg@lawaetz.de